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Schumannkonzert mit dem National Symphony Washington in C.v.Dohnányis Debut dort
„…Dass die Partitur des Schumannkonzertes durch und durch wunderbare Musik beeinhaltet, wurde gestern Abend von Dohnányi, dem NSO und dem Solisten Gerhardt, der mit üppigem Ton und leidenschaftlicher Musikalität spielte, triumphal bestätigt. In der Tat  ist Alban Gerhardt ein Musiker nach Dohnányis Herzen – schlank und makellos, aber immer gesanglich…“
Tim Page, 10.February 2006
 
Solorecital im Terrace Theater, Kennedycenter in Washington, DC
„ Alban Gerhardt's einzigartiger Auftritt
...Er ist ein bemerkenswerter Musiker und Denker, fühlt sich absolut zuhause in den schwierigsten modernen Partituren. Es fiele schwer sich eine mysteriösere und dramatischere Wiedergabe von Crumbs Sonate vorzustellen...<hoffentlich> wird Gerhardt mit seinem leidenschaftlichen Eintreten diesem Werk viele neue Fans gewinnen...Kodalys Sonate dominierte unvermeidlicher Weise das Programm...Dunkelheit und Licht, Stille und Klang stechen heraus während das Cello für eine halbe hochkonzentrierte Stunde in der schwierigsten jemals für dieses Instrument geschriebene Musik bearbeitet wird. Es ist ein erhebendes Erlebnis für Cellist und Hörer: Ich kann mir nicht vorstellen, eine Aufnahme zuhause anzuhören, aber ich nehme allen Schmerz auf mich, auf keinen Fall jemals eine Live-Aufführung zu verpassen, insbesondere wenn die unglaubliche Intensität des Ausdrucks mit der unfehlbaren formalen Klarheit verbunden wird wie Gerhardt in seinem Spiel...<Die Bach c-moll-Suite> war sehr gut gespielt – Gerhardt bevorzugte zügige, gleichmäßige Tempi, sein Klang war sicher und zentriert, und seine Phrasierung unbeirrbar perfekt...“
Tim Page, 21. November 2002
 
Brahms Doppelkonzert mit Baltimore Symphony, Lisa Batiashvili und Sir Neville Marriner
„...Im Brahms formten Geigerin Elisabeth Batiashili und Cellist Alban Gerhardt eine wunderbar aufeinander abgestimmte Partnerschaft. Beide spielten mit hervorragender Technik und beeindruckender Übereinstimmung...“
Joseph McLellan, May 20, 2002
 
Recital mit Rina Dokshitsky in Washington, D.C – Dumbarton Oaks
„…Gerhardt bewies eine chamäleonartige Bewältigung verschiedenster kompositorischer Stile, totale Beherrschung seines Instruments sowie direkt kommunizierende Musikalität. Die 6. Bachsuite ist mit so vielen technischen Ansprüchen beladen, dass man sie nur selten hört. Er ging das Werk mit kristallklarem Ton an, der niemals irrte sondern in lyrischen Passagen sogar expressiv und klangvoll über sich hinaus wuchs… Die Interpretation Beethovens 5. Sonate war energielgeladen und feurig. Seine dunklen, persönlichen Andeutungen…waren vollständig ausgelotet, aber die Ecken und Kanten blieben erhalten…Barbers Sonate war daunendeckenweich mit einer sehnsüchtigen Schönheit der Phrasierungen. Transkriptionen von deFalla’s Musik beendeten ein überragendes Konzert.“
12. April 1999
 
Recital mit Rina Dokshitsky beim Leonard Rose Wettbewerb 1997
„Gerhardt: Cello mit Leidenschaft... Er schaffte es kontrastierende Linien und musikalische Ideen mit einer inbrünstigen Leidenschaft aufzuzeigen... Er hob den Bogen von verschiedenen Melodien auf sensible Art hervor wie er auch zum Himmel führende Linien und wieder abstürzende Teile gleichermassen mit Intelligenz und Hingebung aufzeichnete. Es war ein Abend von höchster Qualität... in dem die beherrschte, hervorragend ausbalancierte und kurzweilige Wiedergabe Brahms' F-Dur-Sonate Gerhardts herausragende Stärken unter Beweis stellte.“
Bob Waters, 24. Juli 1997
 
Recital with Rina Dokshitsky at the Terrace Theater in Kennedy-Center, Washington
„Eine Sonate und ein Lächeln
Montag Abend habe ich im Kennedy-Center etwas gehört, woran ich mich in mehr als 40 Jahren des Konzertbesuches nicht erinnern kann: ein Publikum, das in der Mitte eines Kammermusikwerkes lacht...Es handelte sich um das Scherzo aus Britten’s Sonate in C, op.65...Die fünf Sätze erfordern alle Fähigkeiten eines Weltklasse Duos; es verlangt nicht nur großartige Technik sondern auch einen weiten Umfang von emotionalem Ausdruck, wenn z.B. der witzige zweite Satz in die Leidenschaft des dritten, „Elegia“, mündet. Dieses Werk war einzig Eigentum von Rostropowitsch und Britten, aber in dieser Aufführung machten es sich Cellist Alban Gerhardt und Pianist Rina Dokshitsky zu eigen. Gerhardt ist kein Unbekannter in Washington, nachdem er 1993 den Leonard Rose Wettbewerb gewonnen hatte...Er befindet sich auf dem besten Wege zu einer großen Karriere. Die Schnittke-Sonate eröffnete das Programm...Zwischen den beiden Werken, die das Konzert eher wagemutig eröffneten und endeten, bewies Gerhardt seine Fähigkeiten im traditionellen Repertoire mit Brahms‘ e-moll-Sonate und Beethovens op.102,1 in C-Dur. Sein reicher, singender Ton, die fein kontrollierten Legatobögen und ein überzeugendes Gefühl für traditionelle Struktur machten diesen Teil des Programms so einnehmend wie die extremeren Ausdrucksformen der modernen Werke.“
Joseph McLellan, 16. Mai 1996
 
Solorecital in Washingtons’ Phillips Collection
„Alban Gerhardt besitzt emotionale Reife, ungeheuerliche Stärke und erstaunliche Technik, die ihm die fast perfekte Beherrschung seines Instruments erlaubt…Eine zufeinst ausgefeilte und doch entschieden leidenschaftliche Aufführung, die gut zu Hindemiths hohen musikalischen Anforderungen und Kodalys virtuoser Behandlung des Cellos passten. Seine Interpretation war eindrucksvoll und zuweilen völlig atemberaubend…“
31. Januar 1995
 
Finale des Leonard Rose Wettbewerbes mit dem National Symphony und Yan Pascal Tortelier
„...Gerhardt war der kompletteste der Finalisten... Seine Interpretation des Dvorakkonzertes schwankte niemals insbesondere wenn man stilistischen Feinschliff und Beherrschung betrachtet..“
26. July 1993