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| Brahms Doppelkonzert mit Baltimore Symphony, Lisa Batiashvili und Sir Neville Marriner |
| „...alles wurde ein bisschen größer für Brahms‘ Doppelkonzert, aber die Intimität von der Mozartsymphony setzte sich fort. Dies lag zum großen Teil an den Solisten, die nicht besser hätten verbunden sein können und die das Werk so persönlich und enthüllend spielten wie die Unterhaltung zwischen Liebenden. Die Geigerin Elisabeth Batiashili spielte mit einem sanft strömenden und dennoch kraftvollen Ton, der sich ganz wunderbar mit Alban Gerhardt’s exzellenten Cellospiel mischte. Diese Austrahlung allein gab ihrer Aufführung einen gewissen Glanz, vervollständigt von bewundernswerter technischer Sicherheit. Diese Musiker, die dieses Werk zuvor zusammengespielt haben, kennen sich aus in seinen dunkel wunderbaren Hügel und Tälern. Sie setzen Brahms’s Wunsch in die Tat um, den beiden Instrumenten menschliche Qualitäten zu verleihen, so daß am Ende der Eindruck entsteht, als ob eine Person die Gedanken der anderen fortsetzt, so sehr sind sie auf einer Wellenlänge. Der Hintergrund der Komposition – Brahms hoffte damit die schwer beschädigte Freundschaft mit Joseph Joachim wiederzubeleben – bleibt meist in den Programmtexten hängen. Hier allerdings konnte man sich leicht den Schmerz und das graduelle Zusammenkommen und Wiederherstellen von alter Freundschaft vorstellen. Das war nicht nur Musik dort auf der Bühne, sondern Stück Wahrheit. Marriner gab den brillianten jungen Solisten aufmerksame Unterstützung.“ |
| Tim Smith, May 18, 2002 |
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| „Cellist schwingt sich trotz Handverletzung in die Lüfte auf |
| Dass er fähig war, so schön zu spielen, kam einem Wunder gleich... Gerhardt hat einen wunderbaren Ton der von einem klangvollen Fortissimo bis zum kaum warnehmbaren Flüstern eines Pianissimos reicht... Die erstaunliche Kodaly-Solosonate war erstaunlich gut gespielt... Der Cellist muss dabei das Publikum überzeugen, sein Instrument gleiche einem Orchester. Mit seinem Farbsinn, seinem grossen Repertoire an verschiedenen Bogenstrichen und seiner unermüdlichen Energie schaffte Gerhardt dies... und beendete das Konzert mit einer phantastisch nostalgischen und leidenschaftlichen Aufführung von Brahms' e-moll-Sonate.“ |
| Steven Wigler, 1. November 1993 |
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