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| Haydn D-Dur mit Dortmunder Philharmonikern im Konzerthaus unter Arthur Fagen |
| "...Solist bei dessen Cellokonzert D-Dur op.101 war der 1969 geborene Alban Gerhardt, der das klassische Werk mit einer leidenschaftlich-starken Tongebung in die Nähe der großen romantischen Solokonzerte rückt. Schöne lyrische Bögen entfaltet der Cellist im Mittelsatz, wie überhaupt die große lyrische Phrase seine Stärke zu sein scheint, die er mit der Zugabe, Ligetis Cello-Sonate, noch einmal unterstrich..." |
Martina Lode-Gerke, 9.April 2003 |
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| Tournee mit Nordwestdeutscher Philharmonie, Kaspar de Roo |
| „Cellist war der Star des Programms |
| ...ein überragender Solist...Der Cellist Alban Gerhardt kam, spielte und siegte. Mit wunderschönen Ton, mit Belcanto auf den vier Saiten, mit technischem Feuerwerk, mit einem jederzeit beherrschten Temperament, mit kongenialem Gespür für das richtige Verhältnis von Melodie und Rhythmus. Er gestaltete seinen jeweiligen Part – in Haydns C-Dur-Konzert und Arvo Pärts „Fratres“ – mit individuellem Profil...“ |
16. April 2002 |
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| Elgarkonzert in Dortmund mit Philharmonikern unter Jia Lü |
| „...Solist des Cellokonzertes von Edward Elgar war der junge Berliner Cellist Alban Gerhardt. Ein grosser, warmer Ton und ein ausladenes Vibrato zeichnen sein temperamentvolles, frisches Spiel aus. Leidenschaftlich gestaltete er den ersten Satz. Im dritten formte er wunderschöne Kantilenen von schwebender Tongebung. Den letzten Satz zeichnete er dann voller Dramatik...“ |
18. November 1998 |
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| Haydn D-Dur mit Walter Weller und den Essener Philharmonikern: |
| „Cellist lässt die Saiten singen... |
| An höchsten Masstäben kann sich der junge Cellist Alban Gerhardt messen lassen. Unter seinen Händen geriet Haydns Cellokonzert D-Dur zum begeisternden Hörgenuss. Gerhardt besitzt ein natürliche Musikalität, die er mühelos und unmittelbar durch sein Instrument ausdrückt. Bei aller Virtuosität dominiert stets die Freude am Spiel: Dadurch wird seine Kunst zur Bereicherung für den Zuhörer. Der Cellist gestaltete die Ecksätze ebenso ausgefeilt wie empfindsam und holte auch in den virtuosen Passagen einen singenden Klang aus seinem Cello. Feingefühl bewies er in Überleitungen von Dur zu Moll. Die heiklen Kadenzen, gespickt mit Doppelgriffen und Arpeggi, wirkten unter seinem Zugriff kinderleicht. Im Adagio zeigte sich seine bewundernswerte Fähigkeit, Melodien zu gestalten und Töne förmlich aufblühen zu lassen. Für den grossen Beifall bedankte sich Gerhardt mit einem meisterhaft gespielten Preludium von Bach...“ |
14. März 1998 |
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| Haydn D-Dur mit Deutscher Kammerakademie unter Johannes Goritzki in Dortmund: |
| „...Doch Alban Gerhardt erwies sich als Talent der Extraklasse. Der 28jährige...nahm den ersten Satz mit stupender Geläufigkeit. Sein ausgesprochen expressive Spiel überrumpelte die Neusser Akademie anfangs ein wenig...Die Verknüpfung solcher Ausdrucksstärke und der eher feingezeichneten Virtuosität machte gerade den besonderen Reiz dieses Cellospiels aus...“ |
mko, 1. Dezember 1997 |
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| Schumann-Cellokonzert mit Kammerakademie Neuss unter J.Goritzki in Stadthalle Wuppertal: |
| „...Es fand einen absoluten Höhepunkt in der Wiedergabe des nur relativ selten zu hörenden und gleichermassen schwerlastigen Cellokonzertes a-moll op.129 (Schumann), dessen Solopart der einfach fabelhafte und "fix und fertige" Cellist Alban Gerhardt spielte und - neben einer eminenten Technik - die Hörer nahezu and den Rand des "Atemvergessens" katapultierte (vor allem im langsamen Mittelsatz). Bedenkt man, dass Gerhardt erst Endzwanziger ist, aber bereits die Cellokunst eines Pierre Fournier oder Ludwig Hoelscher vermittelt, dann lässt sich bei ihm unschwer eine baldige Weltkarriere voraussagen.“ |
Jochen Rentsch, 14. November 1997 |
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| Recital mit Markus Becker in Dortmund |
| „’Ersatz’-Musiker zaubern klassisch.romantischen Abend… |
| ...Mit Bach’s Suite Nr.6 vermochte es Gerhardt, im Prelude und in der Allemande die Konzertbesucher in den Zwiespalt von Elegie und Glück zu versetzen. Nach der Pause verzauberten Gerhardts und Beckers Ausführungen, die von Übereinstimmung getragen waren, die Zuhörer mit der Sonate d-moll von Debussy. Verträumte, balladeske, wie wehmütige Gedanken zerfließende, dann jedoch kontrollierte Gefühlsausbrühce lebten auf…“ |
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26.Mai 1993 |
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| „...Klar die Norm sprengte einer: Alban Gerhardt (17), der sich erfolgreich als Sensationsdarsteller versuchte. Er spielte zunächst auf dem Cello die Sonate e-Moll op.38 von Johannes Brahms. Nach der Pause demonstrierte er dann seine pianistischen Künste an Leopold Godowskys Fledermaus-Paraphrase, einer hals- und fingerbrecherischen kontrpunktischen Verschlingung von Themen aus der gleichnamigen Strauß-Operette, an die sich normalerweise nur einige wenige Ausnahmetechniker herantrauen. Eine erstaunliche Leistung!...“ |
Joachim Ludewig, 6.November 1986 |