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| Brahms Doppelkonzert in Kölner Philharmonie mit dem RSB unter M.Janowski, Isabell Faust, Geige |
" Marek Janowski erwirkte ein flüssiges, klares und unsentimentales Musizieren, die beiden excellenten Solisten Alban Gerhardt (herb-sonor auf dem Violoncello) und Isabelle Faust betreute er mit gelassener Souveränität und freundlicher Strenge..."
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| Gerhard Bauer, 17.November 2006 |
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| Schumannkonzert in Köln mit Monte Carlo Phil unter M.Janowski |
"...Beim konzertanten Element, vertreten durch den fabelhaften Violoncellisten Alban Gerhardt, befremdete indessen eine Abweichung vom gallischen Prinzip: Auf Jolivet in Düsseldorf folgte Schumann in Köln...Alban Gerhardt ließ Stilfragen und Konzeptionsbrüche freilich schnell vergessen. Virtuose mit Intellekt und Schwärmer ohne Sentimentalität, traf er Nerv und Herz, Temperament und Temperatur der Musik verblüffend..." |
| Gerhard Bauer, 21.März 2005 |
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| Lalokonzert beim Gürzenichorchester Köln mit M.Albrecht |
„Der Ersatz kam, sah und siegte - Der Cellist Alban Gerhardt sprang beim Gürzenich-Konzert kurzfristig ein |
Alban Gerhardt kam, sah und siegte. Das muss man sich mal vorstellen: Am Samstagabend wird bekannt, dass die Solistin des Gürzenich-Konzerts, Han-Na Chang, verletzungshalber nicht spielen kann. Weil man das Programm – Edouard Lalos Cellokonzert – nicht umschmeißen will, muss Ersatz her. Er findet sich in Gestalt des Berliner Cellisten, der irgendwo in Österreich auftegan wird, eine nächtliche Autofahrt ein- und gestern Morgen in der Philharmonie eine ausgefeilte, packende, souveräne Interpretation des (wegen seiner extremen Lagenwechsel und komponiertne Glissandi) gefürchteten Werkes hinlegt. Auswendig. Und ausgeschlafen. Gerhardt verfügt über eine bemerkenswerte Klangintensität für jeden einzelnen Ton – und vor allem für das, was sich zwischen den Tönen tut: Ein Sextsprung ist für ihn nicht einfach ein Intervall, sondern eine Spannungszone, die mit emotionaler Dringlichkeit ausgeschritten wird. Die lyrischen Seitenthemen singt er aus, gibt aber auch Lalos tänzerischen Folklorismen ihr Recht. Und die Übergänge von der energischen Attacke zur kantablen Geste geschehen mit größtem gestalterischen Können. Überraschend gut auch – nach zwangsläufig nur kurzer Probe – klappte die Koordination mit dem Orchester. Anteil daran hatte freilich auch das so temperamentvolle wie genau-detailfreudige Dirigat von Marc Albrecht, der das Gürzenich-Orchester auch sonst zu einer seiner besten Leistungen der Saison führte….“ |
| Markus Schwering, 31.Januar 2005 |
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| Haydn C-Dur mit Gürzenich-Orchester in Kölner Philharmonie unter Gerard Korsten |
| “…Solist bei Haydn war Alban Gerhardt, ein in Technik und Emotion enormer Musiker auch des stilistischen Fingerspitzengefühls…Sein Ton kommt herb, streng und verhangen - und dies selbst in der überirdischen Adagio-Kantilene, bei Haydn wie auch der Bach-Zugabe.” |
| Gerhard Bauer, 8.März 2004 |
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| Mit Ensemble Hayom in Siegburg Haydn D-Dur und Prokofiew-Sonate |
| „Zu Saisonende für „Resonanzen: Cellist Alban Gerhardt und das „Ensemble Hayom Berlin“ brillierten mit perfektem Zusammenspiel |
Mit einem musikalischen Juwel krönte die Kammermusikreihe „Resonanzen“ im Stadtmuseum ihre Saison. Cellist Alban Gerhardt - ein Name in der Musikwelt - und das „Ensemble Hayom Berlin“, ein Kammerorchester, das aus 18 jungen Musikerinnen großer europäischen Sinfonieorchester zusammengewachsen ist, hatten sich angekündigt, um Klangperlen der Kammermusik für Violoncello und Streicher zu Gehör zu bringen. Eröffnet wurde das Programm mit dem Konzert für Violoncello und Streicher D-Dur von Josef Haydn. Eloquent modellierte Alban Gerhardt die diffizilen Passagen, erfühlte die Musik mit geschlossenen Augen und trat dabei in einen achtsamen Dialog mit dem Kammerorchester. Fasziniert lauschten die Zuhörer der beseelten Tongebung im „Adagio“, die den Klangkörper in seidiger Brillanz erstrahlen ließ und verfolgten gebannt die rasante Fingerfertigkeit, mit der Alban Gerhardt dem „Rondo, allegro“ schillernde Lebendigkeit verlieh.
Lyrische Intensität
Als bestechende Verknüpfung von technischer Perfektion und lyrischer Intensität intonierte Gerhardt die Sonate für Violoncello und Klavier opus 119 in C-Dur von Sergej Prokofjew und machte dieses Werk gemeinsam mit dem „Ensemble Hayom“ zu einem großartigen Hörerlebnis. Expressiver Gestaltungswille und leidenschaftlicher Ausdruck steigerten sich unter Alban Gerhardts Händen zu inniger musikalischer Leuchtkraft, ohne das Werk zu überzeichnen. Gelegentlich ließ der Virtuose ein humorvolles Aufblitzen seines Instrumentes zu. Tosender Beifall war ihm und dem Kammerorchester sicher. Bereits im Alter von 16 Jahren komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy sein berühmtes „Oktett Es-Dur op.20“ für vier Violinen, zwei Violas und zwei Violoncelli, ein Werk, das zu den sinnlichsten Kompositionen der Kammermusik zählt. Als krönenden Abschluss erlebten die Zuhörer dieses hohe Kunstwerk und entließen die Musiker mit lang anhaltendem Beifall.
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| Iris Zumbusch, 16.Dezember 2003 |
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| Triokonzert in Siegburg, mit Steven Osborne und Lisa Batiashvili |
„Packende Sentenzen in virtuoser Vollendung - Solistische Weltklasse riss die Musikfreunde zu Begeisterungsstürmen hin. |
| Auch in diesem Jahr haben die Organisatoren der Kammermusikreihe „Resonanzen“ im Stadtmuseum Siegburg den Freunden klassischer Musik ein exklusives musikalisches Menü mit hochkarätigen Künstlern zusammengestellt…Als großer Virtuose auf dem Cello ist Alban Gerhardt seit Jahren international etabliert. In dieser Saison wird er mit Spitzenorchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra auftreten…Das musikalische Menü à la carte begann wider Erwarten mit „einem fettigen Hauptgericht“. So jedenfalls entschuldigte Alban Gerhardt humorvoll eine Programmänderung. Vorgezogen wurde zum Konzertbeginn das Trio in H-Dur für Klavier, Violine und Violoncello von Johannes Brahms. Damit wurde das Publikum direkt hineingezogen in jene packenden Sentenzen, die ihre Wirkung grandios in der vollen Dramaturgie eines großen Werkes entfalten und von den Musikern die Bedienung aller Register fordern. Bereits im ersten Satz, „Allegro con brio“, begaben sich die Virtuosen mit geschlossener Homogenität in die spannungsgeladenen Szenen. Immer wieder glitten die Instrumente schwerelos und in vollendeter Dynamik hinein in gläserne musikalische Gefilde, schwebten davon und trumpften dann in aller Pracht wieder auf. Spielerisch und grazil spiegelte sich das Thema im „Scherzo: Allegro molto“, um dann in weicher Melancholie dem „Adagio“ zu begegnen. Und wenn es eine absolute Kommunikation der Instrumente und ihrer Musiker gäbe, war sie im „Finale-Allegro“ jedenfalls in großer Vollendung erlebbar. Fulminanter Applaus für eine Darbietung der Spitzenklasse. Mit einem Duo für Violine und Violoncello komponiert von Erwin Schulhoff gab es nach der Pause vor allem für die Liebhaber moderner Akzente einen erlesenen musikalischen Leckerbissen. In dieser Vertonung schöpften Alban Gerhardt und Elisabeth Batiashvili aus den kreativen Verläufen der vier Sätze, die der experimentierfreudige Komponist geschaffen hatte. So finden sich in dem Werk Elemente moderner Tanzformen ebenso wie spielerisch verwendete ostasiatische Klangnuancen. Meisterhaft belebten die Musiker das facettenreiche Werk. Zum Abschluss dieses grandiosen Konzertes präsentierten die Künstler die ursprünglich vorgesehene „Vorspeise“, die sich durch geschmeidige Melodik gut als „Soufflé“ geeignet hätte. So jedenfalls beschrieb Alban Gerhardt schmunzelnd Maurice Ravels Trio für Klavier, Violine und Violoncello in a-Moll. Tosender Applaus belohnte die Solisten für ihren glänzenden Einsatz. |
| Iris Zumbusch, 22.Januar 2003 |
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| Recital mit Cecile Licad in Hürth |
| „Alban Gerhardt |
| Perfekt und kraftvoll musiziert |
| Der 30-Jährige war nun zum dritten Mal in Folge zu Gast un faszinierte einmal mehr mit seinem souveränen Spiel und seinem aussergewöhnlichen Temperament....Stets zeigten sich Alban Gerhardt und die philippinische Pianistin als homogenes Duo, wobei er, auswendig spielend, sich ganz in sein Instrument und die Musik vertiefte, während sie durch Mienenspiel und Körpersprache noch eine Extravorstellung zum virtuosen Klavierpsiel gab, so dass neben dem Zuhören auch das Zusehen eine Freude war. Krönender Höhepunkt des intensiven Musikerlebnisses: Beethovens A-Dur Sonate. Jeder Satz für sich eine Kostbarkeit, wurde alles nicht nur perfekt musiziert, sondern mit Feuer und sehr dicht gestaltet...“ |
| 3. November 1999 |
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| Haydn-C-Dur mit Helmut Müller-Brühl und dem Kölner Kammerorchester |
| „...Mit elegant-schlankem Ton präsentierte sich Alban Gerhardt in Haydns C-Dur-Konzert. Seine technische Perfektion verblüffte, seine grosse Musikalität begeisterte. So fächerte er die unterschiedlichsten Klangfarben im ersten Satz gekonnt auf, gelang ihm das Adagio innig und anrührend, und jede Ruppigkeit im Strich vermeidend bot er mit scheinbarer Mühelosigkeit den schwierigen dritten Satz.“ |
| 20. Oktober 1998 |
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| Recital mit Ewa Kupiec in Schloss Frens |
| „...Faszinierend begann das Programm mit Schuberts Arpeggione-Sonate, gespielt mit jeder nur denkbaren Perfektion, aber auch mit draufgängerischem Schwung...<Prokofiew-Sonate> war das zweite Glanzlicht, das die beiden überragenden, einander ebenbürtigen Spieler vorstellten. Auch nach der Pause kamen die Hörer nicht aus dem Staunen heraus...Stets war es eine Freude, die scheinbare Mühelosigkeit zu beobachten, mit der die Künstler ihre schwierigen Parts meisterten, und dabei zu sehen, wie konzentriert sie auf einexakter Zusammenspiel achteten...Ein fulminantes Feuerwerk des romantischen Überschwangs wurde da abgebrannt...“ |
| Nicole Ritter+Claudia Valder-Knechttges, 6. Oktober 1997 |
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| Schumanncellokonzert mit Deutscher Kammerphilharmonie unter Heinrich Schiff in Köln |
| „...Als Mittelstück des Programms gab es das Violoncellokonzert von Robert Schumann mit dem ganz ausgezeichneten Solisten Alban Gerhardt, einem Virtuosen von Bogen, Griff und Gemüt, einem Espressivo-Musiker mit Verstand. Das eher spröde Stück, mit dem sich in Köln kürzlich erst Matt Haimowitz auseinandergesetzt hatte, begann zu leuchten und zu leben - ein wahrer Genuss.“ |
| Gerhard Bauer, 3. Januar 1995 |
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| Solorecital in Hürth |
| „Wild, zart und sinnlich - Grosser Soloabend mit Alban Gerhardt |
| ...Die Begabungen Gerhardts: natürliches Verhältnis zu seinem Instrument, technische Perfektion und rhythmische Präzision, sinnliche Klangentfaltung der Melodiestimmen, kompromissloses Auf- und Abbauen und Durchhalten von Spannungsbögen...Und dann der Paganini auf dem Cello. Das war wie Fingerakrobatik aus der Trickkiste; Auge und Ohr waren gleichermassen gefesselt. Der Höhepunkt aber kam erst noch: die Kodaly-Solosonate...Alban Gerhardt gestaltete diesen musikalischen Kosmos überzeugend: Zartheit und Wildheit, Lyrik und Dramatik, alles mit gleicher Intensität und Ekstase, aber dennoch immer kontrolliert. Das enthusiasmierte Publikum dankte dem Cellisten stürmisch für diesen aussergewöhnlichen Genuss.“ |
| Oda Camphausen, 5. Oktober 1993 |
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| Haydn D-Dur Konzert mit Kölner Kammerorchester in Kölner Philharmonie |
| „...Joseph Haydns gefürchtetes Cellokonzert D-Dur gehörte ganz dem jungen Solisten Alban Gerhardt, der in den Rahmensätzen flüssig, gewandt, eloquent musizierte und im Adagio durch seine beseelte Tongebung bestach. Die heiklen Doppelgriffe gelangen in unangefochtener Reinheit, die Kadenzen wurden zum mäuschenstill bewunderten Hochseilakt instrumentaler Bravour...“ |
| 8. Juni 1993 |