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| CD-Kritik (Hyperion Schostakowitsch/Schnittke) |
„"Aus einem todlustigen Drehwurm hat Dmitri Schostakowitsch das Scherzo seiner Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 geschnitzt. Das Stakkato im Klavier erinnert an das Knochenklappern eines Xylophons. Durch die Flageolett-Phrasen des Cellos im Trio spuken schlimme Schatten. Nach nur dreieinhalb Minuten ist die Sache vorbei: blitzkurz, boshaft, dieses Tänzchen. Für die langsame Einleitung des folgenden Largos aber erfand Schostakowitsch eine Art unendliche Melodie. Sie beschreibt einen großzügigen Bogen aufwärts: ein Cellorezitativ, nur von wenigen akkordischen Klavierstützpfeilern gehalten. Kaum, dass man bemerkt, wie die Phrase zu Ende geht, schon beginnt sie wieder von vorne.Alban Gerhardt spielt dieses Quasi-Rezitativ nur mit halber Lautstärke, als sei es beiseitegesprochen, in die Kulisse gesagt. Das Klagelied, das danach anhebt, wird dann blühend und herrlich aus voller Cellobrust gesungen, mit der Leidenschaft des vibratoreich großen Tons - schließlich ist die Verwandtschaft mit dem Lied der Gefangenen aus der Oper "Lady Macbeth von Mzensk" nicht zu leugnen. Großes Pathos, scharfe Groteske sind kein Widerspruch in dieser Kammermusik. Sie ist 1934 entstanden, im selben Jahr, als auch die "Lady" herauskam, die dann dem Komponisten wenig später die Ungnade Stalins einbrachte sowie auf lange Sicht äußere Repressalien, innere Emigration. Weil nun aber diese d-Moll-Sonate überhaupt das erste größere Kammermusikwerk von Schostakowitsch war, das er selbst gelten ließ; weil sie zugleich - viersätzig, sonatenformtreu, mit regelgerechten Reprisen - eindeutig konservativ-romantisierende Züge trägt und alles Revoluzzerhafte darin scheinbar abgelegt ist; deshalb ist auch die Versuchung groß, sie für ein frühes Zeugnis des biographisch-kompositorischen Rückzugsgefechts zu nehmen - und entsprechend kontrastbetont zu interpretieren. Der famose junge Berliner Cellovirtuose Alban Gerhardt und sein Klavierbegleiter Steven Osborne übertreiben es damit nicht. Ihre Lesart bleibt differenziert, stets näher an der Klangrede des Notentextes als an außermusikalischen Einflüsterungen. Der Fächer der Ausdrucksvarianten ist bewundernswürdig breit, die rhythmische Präzision und die klug ausbalancierte Dynamik im Zusammenspiel ebenso beeindruckend wie die Palette der pianistischen und cellistischen Klangfarben. An dieser Darbietung stimmt einfach alles. Einleuchtend klar gestaltet das Duo auch die 1978 für Nathalia Gutman komponierte Cellosonate von Alfred Schnittke, mit der tristen Zwölftonfolge zu Beginn und der drohend sich zum Sturmwind türmenden Presto-Motorik inmitten. Wie das Duo sich hingibt an diesen tödlichen Dauerlauf und dennoch stets auf Schönheit der Tongebung beharrt, das muss man gehört haben. Und die kleinen "Zugaben" dieses Albums? Jede für sich genommen ein Gedicht." |
| Eleonore Büning, 23.Januar 2007 |
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| Haydn D-Dur mit HR-Sinfonierorchester unter Eliahu Inbal, Neujahrskonzert Wiesbaden |
„…Die so geweckten Kräfte und Lebensgeister brachte das Orchester in idealer Übereinstimmung mit dem Solisten Alban Gerhardt und Haydns Cellokonzert D-Dur Hob. VIIb:2 ins Gleichgewicht. Ein Solist ist Gerhardt - der Wortbedeutung nach - allerdings gar nicht. Er hört dem Orchester zu, denkt dessen Part unentwegt mit und kommuniziert vernünftig. Indem er distinkt musizierte, nichts verschliff oder verschmierte, Spitzentöne sauber traf und eher dezent anging, als sie vibrierend hervorzuheben, entstand im Zusammenwirken mit dem ebenso aufmerksamen Orchester eine ganz wienerisch-klassische Eleganz….“
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| Guido Holze, 3.Januar 2007 |
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| Triokonzert mit L.Batiashvili und S.Osborne in Bad Kissingen |
„…Und die in Georgien geborene Geigerin Lisa Batiashvili faszinierte mit ihren Kammermusikpartnern Alban Gerhardt (Cello) und Steven Osborne (Klavier) mit Schliff und Enthusiasmus vom Scheitel bis zur Sohle….“ |
| Ellen Kohlhaas, 13.Juli 2005 |
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| Schumannkonzert und Kol Nidrei mit Nederland Phil und Kreizberg in Wiesbaden |
"...In Wiesbaden war der vorzügliche junge Cellist Alban Gerhardt Solist in Robert Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. Gerhardt spielte die drei pausenlos aufeinanderfolgenden Sätze nicht nur mit absoluter technischer Souveränität, sondern auch mit sicherem künstlerischen Empfinden für Schumanns poesievollen "Gesang" einerseits und die Verflechtung der Solostimme mit dem diesbezüglich aufgewerteten Orchesterpart andererseits. Irritierend schien da lediglich Kreizbergs Entscheidung, das Orchestercello-Akkompagnato des langsamen Satzes entgegen jeder Gewohnheit nicht solistisch, sondern chorisch zu besetzen. Daß Alban Gerhardt danach noch die Kraft für eine Max-Bruch-Rarität (Kol Nidrei op. 47) und sogar für den zweiten Satz aus der Solosonate von György Ligeti (als Zugabe) aufbrachte, war in der Tat bewundernswert..." |
| Harald Budweg, 7.März 2005 |
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| Dutilleux' "Tout un monde lointain" mit Mainzer Staatstheater unter C.Rückwardt |
„…Ein kontrastreicher Szenenwechsel war danach das Violoncellokonzert „Tout un monde lointain“, das Henri Dutilleux 1970 für Mstislaw Rostropowitsch komponiert hat. Eine traumverlorene, unendlich differenzierte Klangszene ist diese Musik in der Tat, bei der ein permanenter Lontano-Charakter vorherrscht, obwohl der Solopart darin nicht – wie in neuer Musik sonst oft zu finden – mehr oder weniger diffus als „Primus inter pares“ mit dem Orchester verwoben wird, sondern – womöglich aus Respekt vor Rostropowitsch – deutlich hervortritt. Man hört sogar Kantilenen von überirdisch anmutender Schönheit, die vom Solisten dieses Abends, dem mehrfachen Wettbewerbspreisträger Alban Gerhardt, mit beeindruckender Akkuratesse zum Leben erweckt wurden. Das Prelude aus Bachs Solosuite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 war der Dank für den herzlichen Applaus…“ |
| Harald Budweg, 13. Dezember 2004 |
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| Recital mit Cecile Licad in der Alten Oper Frankfurt |
„Vielversprechend verlief der Auftakt zur neuen Saison in der Kammermusik-Reihe der Museums-Gesellschaft…Der Cellist aus Berlin konnte so ein plausibler vierteiliges Sonaten-Konzept entfalten, das in Beethovens C-Dur-Sonate einen expressiven Höhepunkt und in Schostakowitschs d-Moll-Sonate ein glanzvolles Finale fand…Mendelssohns D-Dur-Sonate, einem Werk, das sofort alle spielerischen Energien entfesselt. Nobilitiert wurde hier das Laufwerk der raschen Sätze durch eine Klangkultur, die sich vor allem in subtilem Piano-Spiel manifestierte. Überraschend schon im ersten Satz die Tendenz zu bewußt isolierten Ruhe-Inseln mit deutlich reduziertem Tempo.Zugute kam solch ausgeprägter Gestaltungswille der nachfolgenden Sonate in C Benjamin Brittens…Gerhardt, technisch souverän, hatte hier längst zu vollen Gestaltungsvielfalt gefunden, was dem Profil der Sätze ebenso zugute kam wie den Kühnheiten der späten Beethoven-Sonate. Die Pianistin, ähnlich auf die Musik konzentriert, entfalteteim gefürchteten Finale der Schotakowitsch-Sonate eine stupende Virtuosität.“ |
| GS, 11.Oktober 2004 |
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| Recitals mit Steven Osborne in Erbach (Beethoven C, Schnittke, Messiaen „A L‘Eternite de Jesus“, Rachmaninov) |
| „…Doch ist schon in früheren Werken häufig zu spüren, wie ungewöhnlich stark es dem vor sechs Jahren gestorbenen Komponisten <Schnittke> um die musikalische Zeitwahrnehmung ging. Alban Gerhardt und Steven Osborne machten das…mit ungeheurer Intensität in Schnittkes 1978 entstandener Sonate für Cello und Klavier erlebbar. In den rahmenden Largo-Sätzen des Dreisätzers führten der ARD-Preisträger und der exzellente britische Pianist hochkonzentriert eine Verlangsamung der Zeit herbei – bis zu den Fast-Stillständen am Ende…Die Collage- und Verfremdungseffekte, die sehr deutlich in der Tradition von Schostakowitsch stehen, hätten sich darin kaum saftiger darstellen lassen. Als kongenial erwies sich die Idee, an das tieftraurig verhauchende Schluß-Largo direkt, ohne Unterbrechung durch Applaus, den fünten Satz aus dem ‚Quatuor pour la fin du Temps‘ von Olivier Messiaen anzufügen….Begonnen hatte der Abend nämlich mit Beethovens Sonate für Cello und Klavier op.102,1 , die trotz der weißen Tonart C-Dur einen gewissen Grimm in sich trägt, wie das Duo in kräftigen Klanggesten etwa beim auffahrenden Tonleitermotiv im Finale zeigte. In der zweiten Hälfte folgte Rachmaninows Sonate g-Moll op.19 – eine gtue Wahl, weil das zentral Werk des Deutsch-Russen Schnittke so passend latent mit beiden Landestraditionen in Verbindung trat. Neben dem warmen, sanglichen und von viel Sentiment getragenen Ton Gerhardts fiel auch da wieder die hohe Anschlagskultur Osbornes auf. Ohne Tastendonner und Pedalnebel gab er so die Sicht frei auf den tieferen Gehalt….“ |
| Guido Holze,4.Februar 2004 |
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| Elgarkonzert mit City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sakari Oramo in Frankfurt |
| "...Als Kontrast dazu war vor der Pause ein eher stilles Werk erklungen: Alban Gerhardt war der Solist in Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op.85, das er mit beachtlicher Stimmungsauthentizität und in lebendigem Dialog mit dem Orchester vortrug. Sein freudig applaudierendes Publikum belohnte er mit einer Bach-Zugabe..." |
Harald Budweg, 7. April 2003 |
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| Kammermusik im Schauspielhaus mit Lars Vogt und Christoph Poppen |
| „...Der Zauberstab von Vogts Klaviereinleitung hob..seine Interpretation der Arpeggione-Sonate in die schon von Brahms bestaunten Regionen des Götterjünglings. Gerhardt spielte das ganze Werk als eine innere Vision, die mit jedem Ton spüren ließ, daß es einer glückhaften Situation entstammt, die sich diametral von der des jungen Brahms unterschied. Ungewöhnlich inspirierte Musik ist in beiden Fällen entstanden...“ |
| 21. April 2001 |
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| Heimbach Festival 2001 |
| „...Pintschers Auftragswerk gab sich bescheidener, "Janusgesicht" begnügt sich mit Viola und Violoncello. Tabea Zimmermann und Alban Gerhardt setzten sich, mit dem Rücken zueinander zu Werke gehend, mit dem Stück auseinander...“ |
| 12. Juli 2001 |
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| Duoabend mit A.Steinbacher in Eltville |
| „Balance mit fleischigem Ton |
| ...Arabella Steinbacher...und Alban Gerhardt feuerten sich beim imitatorischen Stimmentausch gegenseitig fast bis zum Überschwang an, zündeten Funken aus dem Zusammenprall der Tonarten, ließen aber auch Kantilenen blühen und ätherisch verlöschen: vollkommene Balance zwischen antiromantischen Dissonanzen, subtiler Melodik und spieltechnischer Verfeinerung. Nicht weniger temperamentvoll und dynamisch-farblich reich gestuft erklang Kodálys volksmusikalisch inspiriertes Duo. Notentreu und doch sehr frei schienen die Künstler zu Rhapsoden zu werden. Ein wichtiges Zeugnis für György Ligetis musikalische Herkunft ist die "Sonate" von 1948. Gerhardt konnte Subtilität und Brillanz facettenreich ausleben...“ |
| Ellen Kohlhaas, 18. August 2001 |
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| „Jugend-, Frucht- und Dornenstücke |
| Alban Gerhardt spielt Dvoraks Cellokonzert, Fabio Luisi dirigiert |
| ...Außerdem hat sich Luisi – Jugend zu Jugend, Böhmen zu Böhmen – einen bemerkenswerten jungen Virtuosen engagiert für die „Zugabe“ vor der Pause: Der erst dreißigjährige Cello-Star Alban Gerhardt – geboren in Berlin, wohnhaft in New York, Schüler von Heinrich Schiff und Paul Tortelier – wird als Solist in Dvoraks Cellokonzert h-Moll op.104 auftreten. Es handelt sich um das erklärte Parade- und Lieblingskonzert aller reisenden Cello-Virtuosen, weil sie damit nicht nur brillieren, sondern auch Herzen bewegen können.Kein nur technisch glitzernder Drahtseilakt, sondern auch Ideenkunstwerk. Und ein Alterswerk, allerdings mit einkomponierter Trauerode für die verlorene Jugendliebe des Komponisten. „Ich springe nicht jeden Morgen in den See wie Tortelier“, hat Alban Gerhardt einmal erklärt, „über aber jeden Morgen Technik“, denn „das Technische kommt zuerst“. Das sagt ausgerechnet er, der mit vielen Preisen Gepflasterte, der sich bei aller Kürze seiner Karriere schon jetzt den Ruf erworben hat für das Gesangliche und die Wahrhaftigkeit seines Tons.“ |
| Eleonore Brüning, 10. Mai 2000 |
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| Dvorak mit Fabio Luisi im Schauspielhaus zu Berlin mit dem MDR |
| „…Der junge Solist Alban Gerhardt wird noch von sich reden machen…“ |
| 18. Mai 2000 |
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| Recital mit Markus Groh beim Rheingau-Festival |
| „Der erste Eindruck ist wichtig...Beim Konzert im Rahmen des Rheingau-Musik Festivals war er stark: Der Cellist Alban Gerhardt und der Pianist Markus Groh packten den Kopfsatz von Beethovens Sonate A-Dur gleich energisch beim schopfe. Besonders kompromisslos klangen die härteren Passagen mit dem rauhen Celloton in tiefer lage. Erstaunlich, wie stimmig dem Duo die Übergänge zur ruhigeren Gegensphäre gelange: Ein lebendiges Kräftespiel. Rhythmische Rafinesse, feine Nuancen und der quasi orchestral gestaltete Klaviersatz trugendas Scherzo. Trocken, flink und temperamentvoll gelang das abschließende Allegro vivace. Da fehlte es auch nicht an der nötigen Risikofreude....“ |
| 10. August 1999 |
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| Don Quixotte beim Rheingau-Musikfestival, Bamberger Symphoniker + G.Albrecht |
| „Zu den besonderen Pluspunkten dieses Abends zählten auch die Solisten: Der Cellist Alban Gerhardt war ein ungemein biegsamer, alle Facetten seines Instruments ausspielender Quixote, souverän sekundiert von der ersten Bratschistin des Orchesters, Lois Landsverk. Der Dialog dieser beiden Musiker bot durchweg ein ungetrübtes Hörvergnügen...“ |
| 13. Juli 1999 |
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| Lalokonzert mit HR und Gilbert Varga in der Alten Oper |
| „…Ein vergleichsweise stille Musikstück ist dagegen [das Cellokonzert] von Eduardo Lalo, das Alban Gerhardt relativ zurückhaltend, aber tonschön darbot…“ |
| 18. Januar 1999 |
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| Recital mit Ewa Kupiec in Eltville |
| ...Da tänzelt die linke Hand in halsbrecherischem Tempo üers Griffbrett und formt unermüdlich arabeskenhafte Verzierungen des Themas...Gerhardt nimmt diese Klippen mit Bravour und entlockt der diffizilen Faktur scheinbar mühelos den Ausdrucksgehalt <Kodaly Solosonate>. Er unterstreicht das volksliedhaft durchtränkte Thema des ersten Satz, setzt den initialen Akkord mit Kraft und findet einen überzeugenden Weg zwischen expressiver Spannung und transparenter Formgestaltung.Wohl zu recht eilt dem Cellist ein Ruf der Superlative voraus...Die Interpretation des Duos Gehardt/Kupiec lotete bei Brahms' Sonate die expressive Tiefe des Stücks bis auf den Grund aus, eine Aufführung mit Ecken und Kanten, mit Härten und Schärfen, die wegen ihrer extremen Diktion fesselte...Das Stück <Suite Italienne> fordert höchste Präzision sowie einen unromantisch klassizistischen Ton und ermöglichte den Musikern, eine weitere Farbe ihrer faszinierend breiten interpretatorischen Palette auszuspielen.“ |
| Hanno Ehrler, 5. August 1995 |
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| Recital beim Kissinger Sommer 92 |
| „…Zu den potentiellen Aufstrebern gehört der als Cellist wie Musik-Erläuterer Alban Gerhardt…“ |
| Ellen Kohlhaas, 18. Juli 1992 |