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Beethoven Tripkonzert bei den Proms mit Scottish BBC, O.Vänskä, S.Osborne, L.Batiasvhili
„…Die erste Hälfte des Abends stellte drei Solisten von BBC’s Radio 3 hervorragendem ‘Neue Generationen’ zur Schau. Beethovens Tripelkonzert wurde von der Geigerin Elisabeth Batiashvili, dem Cellisten Alban Gerhardt (der bereits dieses Jahr bei den Proms mit seinem Dvorakkonzert erfreuen konnte) und dem herausragenden britische Beethoveninterpret Steven Osborne gespielt. Gerhardt und Osborne sind bereits ein eingespieltes Duo, und zusammen mit Batiashvili’s Kunst erschaffte ihre Interpretation ein spannendes und tiefgründiges kammermusikalisches Musizieren, das mit dem Orchester, welches unendlich sensibel begleitete und das Klaviertrio so in beredsame und helle Erleichterung versetzte, wunderbar zu kommunizieren wußte…“
Hilary Finch, September 11 2001
 
Dvorak-Konzert als Einspringer bei den Proms mit CBSO und Sakari Oramo
„Es ist interessant die Münder der Leute offenstehen zu sehen als sie erfahren, dass der Solist des Konzertes gewechselt hat. Heinrich Schiff war seit Monaten vorgesehen, Dvoraks Cellokonzert bei den Proms zu spielen: Nach zwei berühmten Aufnahmen und vielen Aufführungen ein Werk seinem Herz nah, noch näher seinen Fingern. Doch es kam etwas dazwischen. Stattdessen, der Mann mit dem Cello hiess Alban Gerhardt. Wer? Er ist jung. Er ist Deutsch. Er hat mit der BBC durch ihr New Generation Artists Scheme gearbeitet. Und als er erstmal den Dvorak begonnen hatte, standen die Münder wieder offen, allerdings aus anderen Gründen. Es gab so viel Kraft und Gefühl in dieser improvisatorischen Eröffnungsfanfare. Er hatte sich uns geschnappt, wir waren machtlos in seinen Händen, wie er da durch Dvoraks liebenswürdiges, lockergegliedertes Allegro schweifte. Mit ansteigender Dynamik wurde der Ton etwas rauher; selbst in tutti Sakari Oramo und dem City of Birmingham Symphony Orchestra gegenübergestellt, verschwand er niemals. Dennoch trug diese Aufführung eine authentische Erregung. Wir hörten einen Solisten, der jeden einzelnen Takt erneut sich ausdenkt, niemals auf Lorbeeren sich ausruht. Gerhardt wird uns in einiger Zeit vielleicht ein Adagio geben, das weniger im Vibrato versinkt, und vielleicht wird er auch lernen, in so akustisch schwierigen Sälen wie der Albert Hall mehr auszusingen. Aber ich würde auf keinen Fall wollen, daß Reife ihn seines Abenteuergeistes beraubt, der jeden plötzlichen Bogenstrich in einen Schwertstoss verwandelt und der durch Dvoraks nonchalantesten Takte lächelt und tanzt.“
Geoff Brown, 21. August 2001
 
„...Das Programm begann mit einer Aufführung des Dvorak-Cellokonzertes, in welchem der junge Solist Alban Gerhardt eine seltengewordene Tonschönheit und Spannkraft in den weiten Bögen offenbarte...“
Paul Driver, Sunday Times, 26. August 2001
 
London Wigmore Hall Milleniums Konzert:
„…[Das Konzert] endete…mit aussergewöhnlichem Hochspannungsspiel von Alban Gerhardt in Kodaly’s virtuoser Cellosonate…“
Hilary Finch, 5. Januar 2000