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| Britten Cellosymphony mit Y.P.Tortelier und BBC Manchester in Birmingham’s Symphony Hall |
| „…Bach liegt hinter diesen schwierigen Doppelgriffpassagen – brilliant, wie der Solist Alban Gerhardt diese grausamen Aufgaben erfüllte, während sein Klang und Intonation beim Streben von technischer Perfektion niemals litten...“ |
| Roderic Dunnett, Birmingham Post, 12.November 2001 |
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| Beethoven Tripkonzert bei den Proms mit Scottish BBC, O.Vänskä, S.Osborne, L.Batiasvhili |
| „…Aber die drei jungen Solisten hier…fügten eine kammermusikalische Intensität hinzu, die unsere Aufmerksamkeit erzwang. Sie taten dies allerdings nicht indem sie dem Werk eine erzwungene Grandeur aufsetzten, sondern das Brillante kam dadurch, daß sie die Musik direkt erlebten – Gerhardt, Batiashvili anlächelnd und ihr die Phrasen übergebend…Sie war hier so gut (wie vor einem Jahr), mit Gerhardt und Osborne als Partner im Musizieren von inspirierendster Spontaneität…“ |
| 11.September 2001 |
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| Dvorak-Konzert als Einspringer bei den Proms mit CBSO und Sakari Oramo |
| „Wie wir alle wissen kann die Unpässlichkeit eines Künstlers gelegentlich ein Segen sein: Dies erlaubt jemandem anderen den unerwarteten Platz in der Sonne. Heinrich Schiff’s Pech bei der Prom Sonntag Nacht führte uns zu der hervorragendsten Live-Aufführung des Soloparts in Dvorak’s Cellokonzert, der ich mich entsinnen kann. Der junge Deutsche Cellist Alban Gerhardt war mit außerordentlich kurzer Vorwarnung eingesprungen, so kurz, dass noch nicht mal das Programmheft den Hauch eines Wechsels trug, ganz zu schweigen Information über den Einspringer. Ein Kollege von mir bei dieser Zeitung erkannte sein erstaunliches Talent bereits in 1998, und Gerhardt rechtfertigte die Anerkennung als Künstlers von BBC’S Young Generation Scheme in 1999 und 2000. Gerhardt’s Dvorak ist der eines jungen Mannes: nachdenklich und leidenschaftlich, doch gleichzeitig im richtigen Moment kraftlos. Gerhardt ist ein schlanker Mann aber sein Ton ist groß, seine musikalische Intelligenz ohne Frage, wie er einfühlsam die Musik zum Singen brachte. Zeichen eiliger Vorbereitung erschienen dennoch in anfänglicher Unsicherheit bei Solist und Orchester – dem City of Birmingham Symphony Orchestra – und Sakari Oramo’s Dirigieren führte besonders in den Außensätzen dazu, dass das Orchester den Solisten manchmal etwas zudeckte. Oramo’s sprunghafte Gestik erschien merkwürdig unpassend für die Vollblutromantik der Partitur. Gerhardt war am besten im langsamen Satz, spielte mit einer Intensität, die vom Herzen kam, während er seine musikalischen Bögen mit denen der Bläsersolisten weit hinter ihm kommunizieren ließ – ein wahrer Solist und Kammermusiker. Im schnellen dritten Satz behielt Gerhardt phantastische Kontrolle, ging sogar an einer Stelle überraschender Weise eine Oktave über dem, was in den Noten steht. Er war insbesondere den dynamischen Markierungen der Partitur treu und brachte zudem am Ende des Werkes eine gewaltige Spannung in seinem letzten Crescendo hervor. Zurecht wurde er von dem zahlreichen Publikum gefeiert.“ |
| Annette Moreau, 24. August 2001 |
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| Schostakowitsch bei den Proms 2000 mit Royal Scottish National under Alexander Lazarew |
| „Das zentrale Werk des Konzertes war die elegante Interpretation von Schostakowitschs 1.Cellokonzert, in dem Alban Gerhardt im langsamen Satz ganz besonders warm erglühte.“ |
| Rob Cowan, 15. August 2000 |
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| London Wigmore Hall Milleniums Konzert: |
| „…Alban Gerhardt erhielt mehr Applaus als irgendein anderer an diesem Abend als er Kodaly’s kolossale Solosonate spielte, ein zu tiefst ernstes und doch virtuoses Werk das irgendwie zeitlos scheint…“ |
| Adrian Jack, 5. Januar 2000 |
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| Debut with London Philharmonic and Paavo Järvi at Royal Festival Hall |
| „...Aber der Höhepunkt des Freitagskonzert brachte uns mehr Tchaikovsky zu Gehör, die Rokoko-Variationen mit Alban Gerhardt als Solist. Jetzt haben wir es wirklich mit jemandem besonderen zu tun, einen vollendeten Virtuosen mit einem saalfüllenden Ton, ein instinktives Gefühl für Phrasierung, ein gemeines Bogenstaccato und einen willkommenen musikalischen Humor. Gerhardt's Rokokovariationen besassen all' die Flexibilität, den Witz und die Ruhe, die Tretjakov's Violinkonzert fehlten, und ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr noch sehr viel von ihm hören werden...“ |
| Robert Cowan, 22.April 1998 |